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Ein Stück "Wilder Western" im Herzen Europas |
SILVERADO ist in Ungarn eine Festung für alle Reiter, die sich von der längst entschwundenen Welt der Pferde, Cowboys und Indianer angezogen fühlen. Auf der riesigen Weide der Ranch befindet sich ein extensiv gehaltenes Gestüt, wie auch eine Rinderzucht. Die alltägliche Bekleidung der hiesigen Farmer besteht aus Chaps, Westernstiefeln und Cowboyhüten. Und dazu gehört auch der legendäre 44-er Colt. Manchmal geht das Reiterleben hier viel lebhafter zu als in einer vom "Goldfieber" erregten Kleinstadt in Texas:
In den Ställen werden Pferde gesattelt, in der runden Koppel Fohlen trainiert und weiter, in der Koppel der Rinder werden Kälber mit dem Lasso gefangen, oder ausgewählt für Verkauf bzw. Markierung. Vor dem Saloon starten und treffen die Mitglieder der Wildwest Abenteuer-Reitergruppen ein, welche die Traditionen und den Ruf des Silverado Crazy Cowboy Clubs in ganz Europa begründet haben. Nachts glüht unter der Totemsäule ein Feuer und da hört man die lustigsten und furchtbarsten Erzählungen; das Wort geht von einem zum anderen und inzwischen spielt die Countrymusic und der einäugige Schänker serviert das Feurwasser (pálinka). Der hiesige Sheriff achtet mit seiner Winchester an der Hand auf absolute Ordnung und so bleibt es bei allgemeiner und friedlicher Gemütlichkeit.
Die Farmer machen auf ihren unermüdlichen, schnellen Pferden weite Ausflüge durch die naheliegende Prärie, in den Wäldern, sowie Weiden und schilfbedeckten Flächen des Nationalparks der Kiskunság. Die Ranch ist ein beliebtes Ziel, Treffpunkt und Ruheplatz von verschiedenen in der Puszta herumreitenden Gruppen sowie einzelnen Reitern und es kommen auch oft Besucher in die Schänke auf dem eisernen Pferd (Motorrad), die durch die Ansicht der schönen Pferde, welche auf der Koppel weiden, und der von Kopf bis Fuß bewaffneten Cowboys und der furchterregend bemalten Indianer angezogen werden.